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PeakMetrics / Fact Checks

Health & medicine fact checks

Explore claims publishers have checked about health & medicine. Read their original ratings and follow the evidence.

13,675 published reviews in this topic

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Corona ist nicht schlimmer als eine Grippe

Publisher’s rating: Ein schwieriger Vergleich. Das Problem ist hier, dass Grippefälle in der Schweiz ganz anders erhoben werden als Corona-Fälle. Die Datenerhebung zur Grippe erfolgt vorwiegend über das Sentinella-Überwachungssystem, die Coronafälle werden tatsächlich gezählt. Ein Vergleich lässt sich aber mit der Übersterblichkeit der über 65 Jahre alten Bevölkerungsgruppe machen. Hier zeigt sich eindeutig: Die Corona-Peaks sind deutlich höher als jene der starken Grippewellen. Hinzu kommt hier noch, dass im März und im November die Ausbreitung des Coronavirus durch weitreichende Massnahmen gebremst wurde. Ohne diese Massnahmen wären die Peaks noch höher ausgefallen.

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Das Tragen von Masken ist gefährlich, weil man dann zu wenig Luft kriegt

Publisher’s rating: Viele Leute behaupten, sie hätten beim Tragen von Masken Mühe mit dem Atmen. Deshalb haben sich nun mehrere Studien mit dem Thema befasst. Das Resultat? Sogar bei älteren Menschen konnte keine Auswirkung der Masken auf die Sauerstoff-Sättigung im Blut nachgewiesen werden. Auch bei Sportlern konnte keine Leistungsminderung durch das Tragen von Masken gemessen werden.

The watson fact-check addresses the specific assertion that wearing masks is dangerous because people then receive too little air. It says that reports of breathing difficulty prompted several studies on the issue. Its central evidence is that those studies found no effect from masks on blood oxygen saturation even among older people, and no measurable reduction in athletic performance among sportspeople. On that basis, the review concludes that the claim is false.

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Nicht alle Corona-Toten sind wirklich an Corona gestorben

Publisher’s rating: Es stimmt, dass theoretisch auch Personen in der Corona-Todesfallstatistik auftauchen können, die nicht an, sondern mit Corona verstorben sind. Das Problem ist dabei, dass Corona-Tote oft mehrere Vorerkrankungen hatten. So ist es im Individualfall schwierig zu sagen, wer an einer Vorerkrankung und wer an Corona starb. Umgekehrt hätten wohl viele Patienten ihre Vorerkrankungen überlebt, wenn sie nicht auch noch an Covid-19 erkrankt wären. Können wir der Todesfallstatistik in der Schweiz also vertrauen? Grundsätzlich gehen Experten davon aus, dass mehr Covid-Tote verpasst werden, weil sie nie auf das Coronavirus getestet wurden, als dass sie fälschlicherweise in der Statistik landen. Belegbare Daten gibt es dafür aber nicht. Wirklich aussagekräftig ist deshalb nur die Übersterblichkeit. Diese ist nun, seit die Corona-Pandemie die Schweiz erreicht hat, sehr viel höher als in den Jahren davor.

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Das Coronavirus wurde im Labor gezüchtet.

Publisher’s rating: Diese Behauptung machte gleich zu Beginn der weltweiten Pandemie die Runde. Viele Wissenschaftler bestätigten jedoch bereits im März, dass es keine Anzeichen dafür gäbe, dass es sich bei SARS-CoV-2 um ein künstlich gezüchtetes Virus handelt. Denn solche künstlichen Viren werden aus bereits bestehendem Genmaterial gefertigt. Trotz genauer Untersuchung konnten keine solchen künstlichen Gensequenzen im neuen Coronavirus gefunden werden. Vielmehr gehen Wissenschaftler davon aus, dass das Virus von Fledermäusen über einen möglichen weiteren tierischen Wirt auf den Menschen übertragen wurde – wie bisher alle Coronaviren.

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mRNA-Impfungen sind unsicher und kaum erforscht.

Publisher’s rating: Es stimmt, dass solche mRNA-basierten Impfstoffe noch nie in einem solchen Ausmass angewendet wurden. Trotzdem forschen Wissenschaftler seit über zehn Jahren an der mRNA-Technologie. Zudem kommt diese bereits in anderen Bereichen wie der Krebstherapie in einer anderen Form zum Einsatz. Die Technik ist also nicht neu und unerforscht, sondern wird nun zum ersten Mal in der Entwicklung eines Impfstoffes verwendet.

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Die Corona-Tests sind unsicher

Publisher’s rating: Mittlerweile gibt es unterschiedliche Corona-Tests. Der wohl bekannteste ist der PCR-Test. Dieser gilt in der Forschung als der Gold-Standard, weil er eine Corona-Infektion am genauesten nachweisen kann. Diese gelten also als sehr sicher. Dann kommen die Schnelltests. Hier ist nicht das Problem, dass sie weniger genau sind, sondern dass sie oft zum falschen Zeitpunkt eingesetzt werden. So fand eine Studie zu drei unterschiedlichen Schnelltests heraus, dass diese erst etwa zehn Tage nach Einsetzen der Symptome eine Genauigkeit von 95 bis 100 Prozent erreichen. Davor ist sie jedoch sehr viel tiefer. Weitere Studien bestätigen ebenfalls, dass solche Schnelltests bei infektiösen Patienten gut anschlagen. Sie seien ausreichend genau, «um übliche Viruslasten während der ersten Woche mit Krankheitssymptomen zu erkennen», schreibt die Forschungsgruppe des deutschen Virologen Christian Drosten in ihrer Studie. Ein negatives Testresultat bedeutet jedoch nicht, dass man kein Corona hat, sondern, dass man zum Zeitpunkt des Tests zumindest keine ansteckende Virenlast in sich trug. Schliesslich gibt es auch noch die Antikörper-Tests. Diese werden benutzt, um nachzuweisen, ob sich jemand in der Vergangenheit bereits mit dem neuen Coronavirus infiziert hat. Hier variiert die Genauigkeit der Tests. Liegt eine Infektion bereits mehrere Wochen zurück, wird es immer wahrscheinlicher, dass der Test nicht anschlägt.

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Wegen dem Lockdown begehen mehr Leute Suizid als überhaupt an Corona sterben

Publisher’s rating: Immer wieder werden die psychischen Schäden der Corona-Pandemie diskutiert. Tatsächlich stellen Wissenschaftler für die Zeit während der Pandemie eine erhöhte Gefahr für die psychische Gesundheit der Menschen fest. In einem Bericht des Bundesamtes für Gesundheit bestätigen Forscher dies auch für die Schweiz. So haben Schweizer zwar häufiger Suizidgedanken, wie stark sich diese aber auf die tatsächliche Suizidrate auswirkt, ist noch unbekannt. Seit März gab es aber über 6000 Corona-Todesfälle in der Schweiz. Im ganzen Jahr 2018 gab es in der Schweiz etwa 1000 Suizide. Die Anzahl der Selbstmorde hätte sich also versechsfachen müssen. Ein solcher Anstieg wäre in der Statistik stark aufgefallen.

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Für Risikopatienten stellt die Impfung ein grosses Risiko dar.

Publisher’s rating: In den grossangelegten Studien gehörten bis zu einem Drittel der Probanden zu einer Risikogruppe. Man hat also Daten genug, um eine Impfempfehlung auch für diese Gruppe auszusprechen. Zudem ist eine Coronaerkrankung für vorbelastete Personen ein sehr viel grösseres Risiko als eine Impfung.

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Das Coronavirus wurde erfunden, um einschränkende Massnahmen zu legitimieren.

Publisher’s rating: Wie bereits oben erklärt, wurde das Coronavirus nicht «erfunden» oder «gezüchtet». Ausserdem stellen sich zwei Fragen: Wie würde eine solche Verschwörung geheim gehalten und wem würde sie nützen? Zur Geheimhaltung müssten Millionen von Beamten, Wissenschaftlern, Ärzten und weitere Medizinpersonen involviert sein und schweigen. Mathematisch gesehen ein Ding der Unmöglichkeit. Zudem bleibt die Frage, wer von solchen Massnahmen profitieren würde. Die Staaten, die diese Massnahmen ja verhängen, gehören nicht zu den Profiteuren. So hat die «NZZ» im November errechnet, dass die Pandemie die Schweiz 138 Milliarden Franken kosten wird.

Fact Crescendo Sri LankaHealth & medicine

කොරෝනා ආසාදනයට අත්හදා බලන දේශීය පැණිය සම්බන්ධයෙන් ජනතා විමුක්ති පෙරමුණේ ප්‍රධාන ක්‍රියාකාරීන්ගේ මත ලෙස ඉදිරිපත් වූ ව්‍යාජ සටහන්!

Publisher’s rating: False

The review examines social-media posts presented as statements by senior Janatha Vimukthi Peramuna (JVP) figures about topical controversies, including a locally made syrup promoted as a COVID-19 treatment. It describes posts attributing claims about the syrup to doctors and politicians Nalin da Jayatissa, Vijitha Herath and Bimal Rathnayake. Among the examples, one post attributed to Jayatissa alleged that approving a local remedy endangered the public; another attributed to Herath called the syrup poisonous. The article also discusses other fabricated statements attributed to these figures, so its investigation covers a series of posts, not only one quotation about the syrup. (The article describes the posts as: “කෝවිඩ් 19 වලට දේශීය බෙහෙතක් අනුමත කිරීම මගින් ආන්ඩුව අහිංසක ජනතාවගේ ජීවිත අනතුරේ දානව” and “කොරොනා පැණිය විසක්.”) To check the attributions, the publisher says it reviewed mainstream-media reporting about the events and checked whether the alleged Bimal Rathnayake message appeared on his Twitter account. It also says it referred the posts to the JVP media unit and contacted the people named. The article reports finding no record in mainstream-media coverage of the attributed views and no such message on Rathnayake’s Twitter account. (It reports: “ප්‍රධාන මාධ්‍ය ධාරාවේ සියළුම වාර්තාවන් පරීක්ෂා කර බැලුව ද එවැනි මතයක් හෝ අදහසක් ප්‍රකාශ කළ බවට කිසිදු සටහනක් හමු නොවීය” and “බිමල් රත්නායක මහතාගේ ට්විටර් ගිණුමේද එවැනි පණිවුඩයක් නිකුත් වූ බවට කිසිදු සටහනක් හමු නොවීය.”) The article’s decisive evidence is the responses it reports from the JVP media coordinator and the three named politicians: they denied making the statements attributed to them and described the posts as false. The publisher concludes that the circulating statements were not views expressed by those JVP figures. This conclusion concerns the authenticity of the attributions; the excerpt does not independently assess whether the syrup itself was safe or effective. (The JVP response is reported as: “වෛද්‍ය නලින්ද ජයතිස්ස, පාර්ලිමේන්තු මන්ත්‍රී විජිත හේරත් සහ බිමල් රත්නායක මහතා මෙවැනි අදහස් හො මතයක් ප්‍රකාශ කර නොමැති බවත්” and the article concludes: “ඔවුන් විසින් පැවසූ අදහස් හෝ මත නොවන බවයි.”)

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Die Nebenwirkungen der Corona-Impfung sind gefährlich.

Publisher’s rating: Tatsächlich können bei der Corona-Impfung Nebenwirkungen auftreten. Diese resultieren daraus, dass das Immunsystem des Körpers auf die Impfung reagiert. Wäre dies nicht der Fall, würde sie nichts bringen. Bei bis zu 10 Prozent der Studien-Probanden wurden Nebenwirkungen wie leichtes Fieber und Gelenkschmerzen festgestellt. Diese klangen aber nach spätestens zwei Tagen ab und sind damit sehr viel angenehmer als eine Covid-19-Erkrankung. Schwere oder gar lebensbedrohliche Nebenwirkungen wurden in keiner Studie festgestellt.

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Das Coronavirus gibt es schon lange, nur die Panikmache ist neu

Publisher’s rating: Tatsächlich wird der Begriff Coronavirus bereits seit den 60er-Jahren für eine bestimmte Virenart verwendet. So sind Coronaviren zum Beispiel auch die Ursache für SARS- und MERS-Erkrankungen. Das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) hingegen ist eine neue Art in der Familie der Coronaviren, die irgendwann Ende 2019 vom Tier auf den Menschen sprang.