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PeakMetrics / Fact Checks

Climate & environment fact checks

Explore claims publishers have checked about climate & environment. Read their original ratings and follow the evidence.

1,358 published reviews in this topic

BR24 FaktenfuchsClimate & environment

Ein chinesisches Forschungsteam hat jahrelang in einer nördlichen Region Chinas geforscht und einen immer wiederkehrenden Zyklus entdeckt, nachdem dort etwa alle 500 Jahre eine sogenannte Kleine Eiszeit eintritt. Die nächste könne jederzeit beginnen. Außerdem hat das Team bei seinen Forschungen keinen Beleg für einen menschlichen Einfluss auf das Klima gefunden.

Publisher’s rating: Überwiegend falsch. Die Ergebnisse der Studie werden oft stark verkürzt dargestellt. So gelten sie zunächst einmal nur für diese Region im Norden Chinas, nicht für das weltweite Klima. "In der Studie ist eher von regionalen Phänomenen die Rede, die Aussagen über globale Veränderungen werden durch die gefundenen Ergebnisse nicht gestützt", sagt Georg Feulner, Klimaforscher des Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Und laut Martin Claußen, Klimaforscher am Max-Planck-Institut für Meteorologie, lassen sich anhand der Ergebnisse der Studie keinerlei Aussagen für die Zukunft treffen, sie schaue nur in die Vergangenheit. Zudem untersuche sie nur einzelne Faktoren des Klimas. Den Einfluss des Menschen zum Beispiel lasse sie in der Untersuchung einfach außen vor.

BR24 FaktenfuchsClimate & environment

Wir stehen vor dem Beginn einer kleinen Eiszeit.

Publisher’s rating: Falsch. In der für den Claim herangezogenen Studie heißt es, dass auch in der Forschungsregion insgesamt die Winter wärmer geworden seien. Die Erderwärmung stellt sie somit gar nicht in Frage. Und obwohl sie angibt, keinen Beleg für einen menschlichen Einfluss auf das Klima zu sehen, verweist der Leiter der Studie explizit darauf, dass sich die Menschen deshalb nicht zurücklehnen dürften.

BR24 FaktenfuchsClimate & environment

"Hochs" und "Tiefs" sind beim Klima ganz normal und nicht bedingt durch menschlichen Einfluss.

Publisher’s rating: Falsch. Rund 97 Prozent der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit sehen nach ihren Forschungen den Menschen als Hauptverursacher für den Klimawandel. Es gibt einen wissenschaftlichen Konsens darüber. Dass die Erderwärmung stattfindet, zeigen diverse voneinander unabhängige Messungen zahlreicher Forschungsteams weltweit. In seinem neuesten Bericht schreibt der Weltklimarat (IPCC), menschliche Aktivitäten hätten bislang etwa einen Grad des globalen Temperaturanstiegs verursacht, im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter.

Deutsche Presse-AgenturClimate & environment

Hat sich die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre im Verlauf der vergangenen 130 Jahre gar nicht verändert? Ist die unter Forschern weltweit verbreitete Sorge vor den Folgen des Klimawandels also unbegründet? Mit einem Blick in Meyers Konversations-Lexikon von 1890 versucht ein Facebook-Nutzer das zu beweisen. Seine These: Damals sei der CO2-Anteil in der Luft genauso hoch gewesen wie heute.

Publisher’s rating: Die fast 130 Jahre alte Aussage in Meyers Konversations-Lexikon ist mit dem Fortschritt der Wissenschaft und viel präziseren Messmethoden schon seit Jahrzehnten überholt. Dass die CO2-Konzentration im Vergleich zur vorindustriellen Zeit dramatisch zugenommen hat, haben zahllose Forscher längst bewiesen.

Deutsche Presse-AgenturClimate & environment

Reist die Klimaaktivistin Greta Thunberg derzeit mit einem Boot der Bankiersfamilie Rothschild über den Atlantik? Ein im Internet häufig geteiltes Foto behauptet das und versucht damit, Thunbergs Engagement für den Klimaschutz mit der Finanzwelt in Verbindung zu bringen: «#Pariser Klimabanker Agenda» lautet die Unterschrift

Publisher’s rating: Teilweise falsch. Das Foto ist zwar echt, aber nicht mehr aktuell. Das Boot, mit dem Thunberg zum nächsten Klimagipfel im September nach New York unterwegs ist, gehört nicht mehr der Familie Rothschild. Es gibt keine Verbindung zwischen dem Ursprung des Bootes und dem Zweck der Reise.