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Immigration fact checks
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Der EU droht durch die Öffnung der türkischen Grenzen für Migranten wieder eine Flüchtlingskrise wie 2015/16.
Publisher’s rating: Zwar ist die Situation an der griechisch-türkischen Grenze angespannt, derzeit sind die Grenzen derzeit aber weitgehend dicht, bisher kam es auch zu keinen neuen großen Flüchtlingsbewegungen aus Syrien. Zwar ist die EU besser vorbereitet, ein gemeinsames Asylsystem/Asylrecht ist aber in weiter Ferne und könnte zu einer politischen Krise führen. Zentrale Rolle bei künftigen Entwicklungen wird der Umgang der Türkei mit Flüchtlingen und die Situation in Syrien spielen.
"Flüchtlinge aus der Türkei sollen "Schutz" in Nordsyrien finden", titelt ein Artikel der Internetseite "journalistenwatch.com" (https://perma.cc/7T8E-9745). Der Bericht über diesen angeblichen "Merkel-Schwachsinnsplan" ist auf den 4. März 2020 datiert.
Publisher’s rating: Die Überschrift ist irreführend. Die Bundesregierung fordert keine Schutzzone für Rückkehrer aus der Türkei, sondern für Binnenflüchtlinge in Syrien.
【錯誤】網傳影片和說明宣稱:「数萬韓國人上街游行,要求驅逐中國人!現在中國人在世界上就是病毒的代名詞......全球排華愈演愈烈。文在寅要完蛋嘍」?
Publisher’s rating: 錯誤
“The wall is way under construction, we're up to 129 miles already. ... We will have by early next year almost 500 miles of wall.”
Publisher’s rating: Replaced old barriers
Ein Autor der Webseite "anonymousnews.ru" behauptet, der Bundestag habe in seiner Tibet-Resolution im Jahr 1996 Massenmigration als "Völkermord" verurteilt. "Während bundesdeutsche Politiker heute die massenhafte Zuwanderung von Fremden nach Europa und Deutschland begrüßen, wurden derartige Geschehnisse vor wenigen Jahren noch verurteilt", heißt es in dem Artikel. "Damals war man offenbar sogar noch der Meinung, dass eine massenhafte Zuwanderung von Fremden ein Völkermord sei."
Publisher’s rating: Der Deutsche Bundestag hat in der Tibet-Resolution weder explizit noch implizit behauptet, dass eine "massenhafte Zuwanderung von Fremden" ein Völkermord sei.
An der griechischen Grenze spielen sich in diesen Tagen dramatische Szenen ab, in denen Sicherheitskräfte mit Blendgranaten und Tränengas gegen Migranten aus der Türkei vorgehen. In der Überschrift eines ihrer Artikel vom 3. März 2020 behauptet die Online-Plattform "Bundesdeutsche Zeitung" in diesem Zusammenhang, Deutschland wolle "erneut 1,5 Millionen Flüchtlinge aufnehmen" (http://dpaq.de/cL80T). Durch die Bebilderung mit einem Foto von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird der Anschein erweckt, dies sei ein Vorhaben der Bundesregierung.
Publisher’s rating: Kein öffentliches Statement der Regierung lässt den Schluss zu, Deutschland wolle hunderttausende Flüchtlinge aufnehmen. Der Artikel selbst liefert nicht ansatzweise Hinweise dafür, sondern geht vor allem auf die aktuelle Diskussion über den Kurs der Europäischen Union in ihrer Flüchtlingspolitik ein.
Ein aktuelles Video zeigt, dass im Süden der Türkei gegen syrische Flüchtlinge demonstriert wird.
Publisher’s rating: Das Video ist echt und nach dem Begräbnis eines in Syrien getöteten Militärs entstanden, als zahlreiche Bürger in Kahramanmaras auf die Straße gingen. Darunter befanden sich auch Anhänger der Grauen Wölfe, die Stimmung gegen syrische Flüchtlinge machten.
ფეისბუქ გვერდმა “შენ ხარ საქართველო” გამოაქვეყნა ფოტოკოლაჟი, რომელიც სახის არეში მრავლობითი დაზიანების მქონე ადამიანების 16 ფოტოსურათს აერთიანებს. “შენ ხარ საქართველო” აღნიშნულ ფოტოებს მიგრაციას უკავშირებს და ამტკიცებს, რომ ფოტოსურათებზე მიგრანტების მიერ ნაცემი ინგლისელი ქალები არიან გამოსახული.
Publisher’s rating: რეალურად ფოტოებზე გამოსახული ქალების მდგომარეობა არანაირ კავშირში არ არის მიგრანტებთან და მათი უმეტესი ნაწილი ოჯახურ ძალადობის შედეგად დაზარალებულ ქალებს ასახავს.
“შენ ხარ საქართველო” (You Are Georgia) published a photo collage depicting 16 images of people with multiple facial injuries. The page links the images to migration and claims that they depict British women beaten by migrants.
Publisher’s rating: In fact, the condition of women depicted in the photos has nothing to do with migrants and most of the images depict female victims of domestic violence. By spreading this disinformation, the Facebook page tries to portray migrants as assailants, thus promoting further intensification of xenophobic stereotypes against them.
In einem Online-Artikel wird behauptet, der WDR fordere, "42.000 illegale Gewalttäter aus Lesbos" nach Deutschland zu holen. Angeblich habe der Sender auf Arabisch über den Kanal WDRforyou dazu aufgerufen. In zwei Interviews soll Miriam Koch, Leiterin der Düsseldorfer Ausländerbehörde, behauptet haben, "man habe noch nicht genug Flüchtlinge in Deutschland". Weiter habe sie "alleinermächtigt" eine "persönliche Einladung" ausgesprochen
Publisher’s rating: In den Interviews wird weder eine Einladung ausgesprochen noch behauptet Koch, man habe "noch nicht genug Flüchtlinge in Deutschland".
Ein Bild in den sozialen Medien soll beweisen, dass das Sozialamt Chemnitz Handys verschenkt - und zwar ausschließlich an Asylbewerber. Zu sehen ist auf dem Foto ein Stapel Tickets, mit der Aufschrift "Freikarte für ein Mobiltelefon inkl. SIM-Karte bis zu einem Wert von 200 Euro". Daneben ist das Wappen der Stadt Chemnitz aufgedruckt. Am unteren Bildrand findet sich der Hinweis: "Nur gültig für Asylbewerber im Sinne des § 44 Absatz 1..."
Publisher’s rating: Die angeblichen Gutscheine stammen nicht vom Sozialamt in Chemnitz. Das Foto kursiert schon seit Jahren im Internet, ursprünglich als bewusste Irreführung.
Lebih dari dua juta warga Cina masuk ke Indonesia setiap tahunnya
Publisher’s rating: Sesat
Se ofrece una paga de 664 euros mensuales a todo extranjero menor de 23 años que llegue a nuestro país y no tenga trabajo.
Publisher’s rating: Falso
Auf Facebook wird die Behauptung verbreitet, "Kritik an Massenmigration" gelte zukünftig als "Hassrede" und als Straftat. Als Beleg ist das Video einer Pressekonferenz angefügt, in der der damalige EU-Abgeordnete Marcel de Graaff über den Migrationspakt der Vereinten Nationen spricht. Aus dem Papier gehe hervor, dass Medien, die kritisch über Migration berichten, verboten werden könnten
Publisher’s rating: Die Behauptungen de Graaffs finden sich im Entwurf des Ergebnisdokuments der UN-Konferenz nicht wieder. An keiner Stelle heißt es darin, dass das Reden über Migration strafbar werden soll. Die Freiheit der Presse wird ausdrücklich erwähnt.
In einem Post auf Twitter wird behauptet, der WDR habe auf Deutsch und Arabisch berichtet, dass es zu wenige Flüchtlinge in Deutschland gebe. Der Beitrag zeigt ein kurzes Video-Interview mit Miriam Koch, Leiterin des Amtes für Migration und Integration in Düsseldorf. Es wird behauptet, dass der Satz in diesem Interview gefallen sei
Publisher’s rating: In dem Video wird in keiner Sprache gesagt, dass es zu wenige Flüchtlinge in Deutschland gebe. Die Journalistin spricht zudem auf Deutsch und Farsi, nicht auf Arabisch.





