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Climate & environment fact checks
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Der "Klimaschwindel" sei "in sich zusammengebrochen", behauptet das Portal "pravda-tv.com" mit Blick unter anderem auf einen Artikel finnischer Wissenschaftler. "Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass menschliches Handeln praktisch keinen Einfluss auf die globalen Temperaturen hat", heißt es
Publisher’s rating: Die finnischen Wissenschaftler haben ihre Thesen Mitte 2019 zwar im Internet, aber nie in anerkannten Fachmagazinen veröffentlicht. Der sonst üblichen Qualitätskontrolle durch andere Forscher haben sie sich somit entzogen. Mehrere Klimaforscher bezeichnen ihren Artikel als unwissenschaftlich.
Foto yang diklaim diambil dari satelit dan menunjukkan tingkat sulfur dioksida yang tinggi di Kota Wuhan, Cina
Publisher’s rating: Keliru
Le niveau de pollution atmosphérique en Chine aurait baissé de façon importante depuis le début de la crise du coronavirus
Publisher’s rating: Faux
In einem Online-Artikel wird behauptet, dass die Nasa bei der Errechnung der Ausdehnung des Ozonlochs "rund 100% daneben" liege. Diese vermeintliche Falschberechnung wird dazu genutzt, die Glaubwürdigkeit der Nasa in Frage zu stellen. Die Wissenschaft verstehe nicht, warum sich das Ozonloch ausdehnt und verkleinert
Publisher’s rating: Der Artikel ist irreführend, es werden falsche Schlüsse aus den Angaben der Nasa gezogen.
Dass das Meereis in der Arktis als Folge der Klimaerwärmung seit Jahrzehnten immer weiter schwindet, haben Satellitenmessungen längst bewiesen. Dennoch beteuern einige Portale im Netz das Gegenteil: "Die Klimawandel-Hysteriker behaupten: Das Eis in der Arktis werde weniger. Es wird nicht weniger. Im Gegenteil: Die Ausdehnung wird größer. Das Eis wächst", heißt es zum Beispiel bei "eike-klima-energie.eu" (http://dpaq.de/Gw6Sz) oder "sciencefiles.org" (http://dpaq.de/oUtUy).
Publisher’s rating: Die vorliegenden Daten werden falsch interpretiert. Im Vergleich zum Sommer des Jahres 1979 gibt es in der Arktis heute nur noch etwa ein Viertel der früheren Eismenge. "Nirgendwo macht sich der Klimawandel so deutlich bemerkbar wie in der Arktis", heißt es etwa beim Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg
Das Thema ist seit mehr als zehn Jahren Geschichte - und doch behaupten einige Portale im Netz noch immer, geleakte E-Mails hätten im Umfeld der Klimaforschung Beweise für "wissenschaftliche Korruption" geliefert. "Der Klima-Betrug geht unvermindert weiter", heißt es zum Beispiel auf der Internetseite "EIKE". Die Mails waren im Jahr 2009 von einem Server einer britischen Universität gestohlen worden.
Publisher’s rating: Es gab keinen Korruptionsskandal. Mehrere unabhängige Untersuchungskommissionen haben die Vorwürfe gegen die damals vom Datenklau betroffenen Wissenschaftler schon vor Jahren entkräftet.
Für den Beitrag von menschengemachten Emissionen zum Gesamtgehalt von CO2 in der Atmosphäre gibt es keine Beweise.
Publisher’s rating: Falsch. In den letzten Jahrzehnten zeigen Atmosphärenmessungen deutlich, wie die CO2-Konzentrationen ansteigen. Und mit Hilfe der aktuellen Kohlenstoffbilanz kann man sagen: Ohne diese Dienstleistung der Natur würde die menschengemachte Klimaerwärmung viel schneller voranschreiten.
Die Wirkung von Treibhausgasen wie CO2 sei bisher empirisch nicht nachgewiesen.
Publisher’s rating: Falsch. Wie CO2 als Treibhausgas wirkt, ist also sowohl theoretisch als auch durch direkte Messungen gut beschrieben.
Pemerintah Australia berencana membunuh 2 juta kucing liar dengan sosis beracun
Publisher’s rating: Benar
"I passed one of the first climate change bills in the United States Senate in 1987."
Publisher’s rating: True
"Climate change is nothing but a bunch of computer models that attempt to tell us what's going to happen in 50 years or 30. Notice the predictions are never for next year or the next 10 years. They're always for way, way, way, way out there, when none of us are going to be around or alive to know whether or not they were true."
Publisher’s rating: False
"11 straight years of no major hurricanes striking land" in the United States "bores a hole right through the whole climate change argument."
Publisher’s rating: Pants on Fire
Monate nach dem Ende eines Gerichtsverfahrens in Kanada macht im Netz noch immer die Behauptung die Runde, US-Klimaforscher Michael E. Mann habe einen Prozess verloren. Die von Mann entwickelte "Hockeyschläger-Kurve", die die gegenwärtige globale Erwärmung beschreibt, sei als Fälschung entlarvt: "Gerichtsurteil stürzt CO2-Papst vom Thron", heißt es. Oder auch: "Peinlicher Rückschlag für bekannten Klimaforscher". Und sogar: "Gericht entlarvt Lüge vom menschengemachten Klimawandel".
Publisher’s rating: egenstand des Verfahrens war eine Verleumdungsklage, Manns wissenschaftliche Arbeit stand nicht zur Debatte. Das Gericht hat die Klage abgewiesen, ein Urteil gab es nicht.
Ein im Netz verbreiteter Artikel unterstellt der US-Raumfahrtbehörde Nasa, sie halte am "vom Menschen gemachten globalen Erwärmungsbetrug" fest - obwohl sie selbst andere Erkenntnisse habe. "Die NASA gibt zu, dass der Klimawandel aufgrund von Veränderungen der Sonnenbahn der Erde stattfindet und NICHT aufgrund von SUVs und fossilen Brennstoffen", behauptet der aus dem Englischen übersetzte, ursprünglich bei "naturalnews.com" publizierte Artikel
Publisher’s rating: Nasa-Forscher lassen keinen Zweifel daran, dass die menschliche Nutzung fossiler Brennstoffe wie Öl und Kohle das Klima auf der Erde dramatisch verändert hat. Die aktuelle Erwärmung der Erde ist mit Veränderungen der Sonnenbahn nicht erklärbar.
媒體報導「歐盟主要成員國近日同意將核能納入『綠色轉型』,成為解決碳排放的一環;希望各國利用核能,趕在2050年前實現碳中和」?
Publisher’s rating: 事實釐清
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat auf dem Weltwirtschaftsforum mehr Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel angeregt. Im Netz wird verbreitet, sie habe in ihrer Rede in Davos gesagt: "Unsere gesamte Art des Lebens werden wir in den nächsten 30 Jahren verlassen." Mit Kommentaren wie "bunt, arm, rückständig" wird der Eindruck erweckt, die CDU-Politikerin beziehe sich auf die gesamte Gesellschaft in Deutschland und schließe etwa auch Migration oder Einkommensentwicklung ein
Publisher’s rating: Der verbreitete Satz ist eine massive Kürzung Merkels eigentlicher Aussage. In ihrer Rede spricht Merkel an dieser Stelle über Innovation und die Zukunft Europas sowie über neue Wertschöpfungsformen mit Blick auf Digitalisierung und Klimaschutz.
Auf der Website "unzensuriert.at" und in sozialen Netzwerken wird der Klimaaktivisten-Gruppe Extinction Rebellion die Aussage zugeschrieben, dass jeder, der ein Auto fahre, ein Nazi sei. Bebildert ist der Artikel mit einem Foto, das einen angeblich offiziellen Sticker der Gruppe mit ihrem Logo und der englischen Aussage "Driving a car? You are a nazi" zeigt. Dem Artikel zufolge würden "viele Innenstädte" derzeit mit diesem Sticker "zugepflastert."
Publisher’s rating: Bei diesen Stickern handelt es sich um keinen Aufkleber von Extinction Rebellion. Das bestätigte Tino Pfaff von Extinction Rebellion Deutschland auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Aussage kann der Gruppe daher nicht offiziell zugeschrieben werden.
"Nur gute Nachrichten und positive News" verspricht das Schweizer Internetportal "HappyTimes" und verkündet eine vermeintlich erfreuliche Neuigkeit vom Jakobshavn-Gletscher: "Grönlands grösster Gletscher wächst plötzlich". Auch die Eisfläche des Südpols habe deutlich zugenommen. Die Forscher der US-Weltraumbehörde Nasa hätten sich geirrt.
Publisher’s rating: Die Nasa-Forscher geben keine Entwarnung. Es handelt sich nur um eine vorübergehende Verlangsamung der Eisschmelze am Jakobshavn-Gletscher. Auch am Südpol geht das Eis weiter zurück.
"Nicht CO2, sondern Windräder" würden die Temperaturen erhöhen, wird in einem über soziale Medien verbreiteten Beitrag behauptet (https://perma.cc/63GR-LS3G). Als Grundlage dieser These wird eine Studie der Universität Harvard über Windkraftanlagen angeführt. Daraus wird in dem Beitrag "als Fazit" abgeleitet, dass der Temperaturanstieg durch den Ausbau der Windenergie hervorgerufen wurde, "nicht aufgrund des CO2" (Kohlenstoffdioxid).
Publisher’s rating: Die zitierte Studie zeigt, dass sich Windkraftanlagen auf das lokale Klima auswirken und die Temperaturen erhöhen. Die Harvard-Forscher bestreiten jedoch nicht, dass der CO2-Anteil in der Atmosphäre zur globalen Erwärmung beiträgt: "Die Klimaauswirkungen von Wind und Sonne sind im Vergleich zu den Auswirkungen fossiler Brennstoffe, die sie verdrängen, gering, aber nicht automatisch zu vernachlässigen."
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