The claim
Mit Kritik an angeblich «gleichgeschalteten Wissenschaftlern und Medien» versucht ein Artikel auf dem Blog «Philosophia Perennis», Zweifel an den bisherigen behördlichen Erkenntnissen zum Zusammenhang von Corona-Impfungen und Todesfällen zu wecken (hier archiviert). Der Vorwurf: Bei den bislang offiziell genannten 113 Menschen, deren Tod in einem zeitlichen Zusammenhang mit einer Corona-Impfung von den Behörden registriert wurde, würden hohes Alter und Vorerkrankungen als Faktoren angeführt - anders als bei den offiziell gemeldeten Corona-Todesfällen. Die Rede ist von «exorbitant hohen Sterbefällen» - gemeint ist wohl eine unerwartet hohe Zahl an Sterbefällen nach Corona-Impfungen. Zudem behauptet der Artikel: In Österreich gebe es «umfangreiche Weigerungen von Pflegepersonal», sich impfen zu lassen.
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Die 113 Fälle stellen nach Einschätzung des zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts und von Experten keinen unerwartet hohen Wert dar. Der Vergleich mit Corona-Todesfällen hinkt zudem: Während es bei den erwähnten 113 Todesfällen nach offiziellen Angaben keine Hinweise auf einen kausalen Zusammenhang zwischen Impfung und Tod gibt, ist bei den offiziell vermeldeten Corona-Toten die Erkrankung eine oder die alleinige laborbestätigte Todesursache. Die Impf-Verweigerungen in Österreich beziehen sich nur auf einen konkreten Impfstoff - aus Sorge, dass dieser nicht wirksam genug sein könnte.
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