The claim
Im Internet kursiert eine Grafik, wonach Masken zur Eindämmung der Corona-Pandemie die Atmung deutlich beeinträchtigen (hier archiviert). Demnach kann sich bei Kleinkindern die Frischluftzufuhr durch eine Mund-Nasen-Bedeckung um bis zu 61 Prozent reduzieren. Bei Kindern betrage der Wert bis zu 32 und bei Erwachsenen bis zu 16 Prozent. Grund sei, dass Masken den sogenannten Totraum künstlich erweitern, in dem kein Austausch mit frischer Luft stattfindet. Stattdessen sammele sich unter der Maske ausgeatmete Luft, die wieder eingeatmet wird.
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Die Rechnungen in der Grafik sind irreführend. Zum einen erzeugen Alltagsmasken keinen vollständigen Totraum. Da sie nicht luftdicht sind, vermischt sich unter ihnen die ausgeatmete Luft mit frischer von außen. Zum anderen lässt die Grafik außer Acht, dass der Körper die Atmung entsprechend anpasst, falls er zu wenig frische und sauerstoffreiche Luft erhält. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist für gesunde Menschen grundsätzlich unbedenklich und führt nicht zu Sauerstoffmangel.
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