The claim
Ein Kettenbrief zum neuartigen Coronavirus geistert seit Wochen durch die sozialen Netzwerke. Mal heißt es darin, die Ratschläge kämen von "Experten aus Taiwan" oder einem "italienischen Arzt" aus der chinesischen Stadt Shenzhen; mal sind es ein "Krankenhaus-Chefarzt & Stationsleitung", die Stadt Wien oder die UN-Kinderhilfsorganisation Unicef. Der Kettenbrief wird in mehreren Versionen in verschiedenen Sprachen geteilt. Kern des Textes ist oft die Behauptung, der Erreger Sars-CoV-2 sterbe bei 26 bis 27 Grad Celsius ab.
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Der Text enthält eklatante Falschbehauptungen. Weder stirbt das Virus bei 27 Grad ab, noch ist Luftanhalten ein Schnelltest für eine mögliche Infektion. Häufiges Trinken verhindert auch nicht, infiziert zu werden. Außerdem zählt Schnupfen ebenfalls zu den möglichen - wenn auch weniger häufigen - Symptomen von Covid-19. Der Kettenbrief ist somit keine ernstzunehmende Quelle für seriöse Informationen zum Coronavirus, zumal seine Herkunft völlig unklar ist. Der Text stammt ausdrücklich nicht vom "Magistrat Wien" und auch nicht von Unicef.
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