The claim
Die Verbreitung von falschen Informationen rund um die Corona-Pandemie reißt auch beinahe ein Jahr nach Auftreten der ersten Fälle in Österreich nicht ab. In einem Facebook-Posting (hier archiviert) werden derzeit etwa einige Behauptungen aufgestellt: Es gebe keine Pandemie mehr, da die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 15. Oktober 2020 bestätigt habe, dass Corona gleichzusetzen sei mit der Influenza. Die geltende Maskenpflicht sei vom Verfassungsgerichtshof (VfGH) aufgehoben worden und die Regierung setze sie weiter ein. Da der VfGH bereits 80 Prozent der Verordnungen von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) aufgehoben habe, bedeute das, dass auch alle zukünftigen Verordnungen aufgehoben werden würden. Friseure dürften - im zum Erstellungszeitpunkt des Postings geltenden Lockdown - im mobilen Service arbeiten. Im privaten Bereich würden nämlich keine der Regelungen greifen.
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Die genannten Behauptungen sind falsch. Die WHO hat nicht bestätigt, dass das Coronavirus gleichzusetzen ist mit der Grippe. Die Maskenpflicht gilt weiterhin. Der VfGH hat zwar einzelne Covid-19-Maßnahmen aus formalen Gründen rückwirkend für verfassungswidrig erklärt. Damit werden jedoch nicht automatisch alle zukünftigen Verordnungen aufgehoben. Friseure durften im Lockdown auch nicht im mobilen Service arbeiten.
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