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The claim

Die offiziellen Todesfallzahlen überschätzen die Gefährlichkeit von Corona, weil nicht erfasst wird, wer wirklich an Covid-19 gestorben ist - also weil nicht unterschieden wird zwischen "gestorben an" und "gestorben mit" Sars-CoV-2.

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Größtenteils falsch. Inzwischen weisen einige Studien darauf hin, dass in mehreren Ländern der Welt die offiziellen Todeszahlen eher zu niedrig liegen. Laut einer Untersuchung von Wissenschaftlern der Universität Palermo in Jama Internal Medicine zum Beispiel starben in Italien deutlich mehr Menschen durch Corona gestorben, als es die offiziellen Todeszahlen vermuten lassen. Eine weitere Untersuchung – erstellt von der obersten italienischen Gesundheitsbehörde und des italienischen Statistikamts - kommt ergänzend zum Schluss, dass bei 89 Prozent der offiziellen Covid-19-Opfer das Virus die direkte Todesursache gewesen sei. Aber eines stimmt: Das RKI zählt als Corona-Todesfall erstens Menschen, die direkt an der Erkrankung gestorben sind ("gestorben an"). Und zweitens Patienten mit Grundkrankheiten, die mit COVID-19 infiziert waren und bei denen sich nicht klar nachweisen lässt, was letzten Endes die Todesursache war ("gestorben mit").

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Sources and attribution

    Original review: BR24 Faktenfuchs. Structured data compiled by Data Commons under CC BY 4.0. Publisher article content is subject to its own terms.

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