Skip to main content

The claim

But we believe that the life cycle and supply chain of domesticated animals raised for food have been vastly underestimated as a source of GHGs, and in fact account for at least half of all human-caused GHGs.

Rating

Die konkreten Auswirkungen von Fleisch auf das Klima sind deutlich: Bei der Produktion entstehen sehr viel CO₂ und Methan, beides Treibhausgase mit einem großen Einfluss auf unser Klima. Trotzdem stammt die Hälfte von dem CO₂, das wir Menschen weltweit ausstoßen, definitiv nicht aus der Nutztierhaltung. Diese Aussage ist zu hoch, schlicht falsch und stammt aus einer mangelhaften Studie. Pauschal eine Aussage zu treffen, dass Fleisch klimaschädlicher ist als Obst oder Gemüse, wäre gefährlich, weil auch die Herkunft der Nahrungsmittel ein entscheidender Faktor ist. Fleisch hat einen deutlichen negativen Einfluss auf das Klima. Wer sich klimabewusst ernähren möchte, aber nicht auf Fleisch verzichten will, kann schon viel bewirken, indem man es seltener – etwa bei besonderen Anlässen – und dann vom Bauern um die Ecke bezieht anstatt Angus-Rind aus Argentinien im Supermarkt zu kaufen. Das gilt auch für Obst und Gemüse, was zur jeweiligen Jahreszeit bei uns angebaut wurde, statt beispielsweise Erdbeeren im Winter. Regional und saisonal sind hier die wichtigen Schlagwörter. Also ungefähr so, wie es unsere Urgroßeltern gemacht haben.

Reviewed by SWR3 Faktencheck.de ↗ ·

Original fact check ↗