The claim
Anfang Dezember startete die Impfung gegen das Coronavirus in Großbritannien. Bereits im Vorfeld wurde sie kontrovers diskutiert. Einige Menschen äußerten Zweifel bezüglich möglicher Impfschäden. Ein Facebook-User behauptete gar in einem Posting (hier archiviert), dass die britische «Medicines and Healthcare products Regulatory Agency» (MHRA) verraten habe, dass man mit «massiven Impf-Schäden durch die Corona-Impfung» rechne. Als Beleg dafür führt er ein Schreiben der britischen Behörde an.
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Bei dem Schreiben der MHRA handelt es sich um eine Ausschreibung. Die Behörde sucht nach einem Software-Tool, um die erwartete große Menge an Impfnebenwirkungen der Corona-Impfung gut verarbeiten zu können. Von erwarteten massiven Impfschäden ist keine Rede. Nach Angaben des Arzneimittelexperten Christoph Baumgärtel handelt es sich dabei um kein unübliches Vorgehen. Die MHRA erwartet, dass das allgemeine Sicherheitsprofil der Corona-Impfung ähnlich ist wie bei anderen Impfstofftypen.
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